Dominik Geis – „I want to Breker free“

Foto- und Videoarbeiten des Künstlers Dominik Geis über Männer, Bilder und Macht im Nationalsozialismus

Laufzeit: 12.06.26 – 07.08.26

Termine:

Eröffnung 12.06.26 ab 18 Uhr

28.06. 16 Uhr Künstlergespräch mit Dominik Geis und David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August Böckstiegel um 16 Uhr 

Führungen: 

25.06.26, 16-17 Uhr  

23.07.26, 16-17 Uhr  

Öffnungszeiten 14-17 Uhr

„I want to Breker free“, Dominik Geis, Hinterglasmalerei auf Glasgravur, 160 x 120 cm, 2026, Aus der Ausstellung „I want to Breker free“ im Kunstraum Elsa, Bielefeld.

Dominik Geis studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Marcel Odenbach. Seine Werke erhielten unter anderem den NRW.Bank Kunstpreis und den Förderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dominik Geis hinterfragt in seinen Werken die unterschiedlichen Gesichter von Männlichkeit. Seine Foto- und Videoarbeiten zeigen eine Auseinandersetzung mit männlichen Körperidealen und legen offen, wie Macht sich über den Körper ausdrückt und einschreibt.

Die Ausstellung „I want to Breker free“ untersucht die nationalsozialistische

Bildsprache. Ausgangspunkt ist unter anderem das Werk Arno Brekers.

In Anlehnung an den Song „I Want to Break Free“ von Queen artikuliert sich im Titel

der Wunsch, sich von festgeschriebenen Blickregimen zu lösen: von den

Erzählungen der Propaganda ebenso wie von den Gewissheiten einer scheinbar

objektiven Betrachtung. Die Ausstellung fragt insbesondere, welche Rolle (homo)erotische Bildcodes in der Inszenierung nationalsozialistischer Männlichkeit spielten und wie gesellschaftliche Normen sowie kunsthistorische Wertungen unseren Umgang mit diesen Bildern bestimmen.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten von Christina Benninghaus, Maria Lutter und Roland Nachtigäller.

Projektleitung: Katharina Bosse

Mit freundlicher Unterstützung durch die Stadt Bielefeld und das Kulturamt Bielefeld