Von der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart
Gruppenausstellung mit Fotografie, Kunst und WissenschaA
Kuratert von Katharina Bosse
Laufzeit 17.04.-29.05.2026
Termine
Eröffnung: 17.04. 18:00 Uhr
Bielefelder Nachtansichten 25.04. 18 – 24 Uhr
Artist Talk mit Daniel Mirer (USA) 21.05. 18 Uhr
Öffnungszeiten: Donnerstags 15-18 Uhr

Foto: Jewgeni Roppel
Die Thingstätten wurden 1933-36 als propagandis&sche Freilichtbühnen und
Versammlungsplätze des Natonalsozialismus erbaut. 400 waren geplant, etwa 60 wurden
errichtet, viele davon sind heute noch in Deutschland, Polen und Russland auffindbar. Einige sind in Vergessenheit geraten, andere wie die Berliner Waldbühne werden bis heute aktiv als Freilichttheater genutzt.
Das Projekt vereint 23 internationale KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen auf den
Spuren dieser bis heute wenig bekannten Geschichte. Kunst und Dokumentaton, Text und Bild ermöglichen eine interdisziplinäre und pluralistsche Auseinandersetzung mit der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart.
Die Ausstellung wurde 2023 im Deutschen Haus NYU in New York gezeigt und ist nun das
erste Mal in Deutschland zu sehen. Sie beruht auf dem intensiv recherchierten Fotoband
„Thingstätten“ (Geymüller, 2021, 256 S.)
und der interaktven Website www.thingstaetten.info
Das Projekt wurde vom European Heritage Award in der Kategorie „Research“ mit einer
Anerkennung ausgezeichnet.
Ausstellungsbeteiligte:
Katharina Bosse, Rebecca Budde de Cancino, Doug Fitch, Jan Merlin Friedrich, Jakob Ganslmeier, Andrea Grützner, Rebecca Hackemann,
Konstanin Karchevskiy, Hendrik Lüders, Daniel Mirer, Felix Nürmberger, Ralph Pache,
Abhijit Pal, Philipp Robien, Jewgeni Roppel, Simon Schubert, Kuno Seltmann, Erica Shires,
Thomas Wrede
Weitere Infos:

Bildband „Thingstätten“
Geymüller Verlag, 2021
